Impressionen Fjordturnier 2016

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Bericht Fjordturnier 2016

 

Man darf es getrost so sagen: irgendwie war dieses Jahr der Wurm drin im traditionellen Turnier der fpvs für ihre Mitglieder. Bereits im Vorfeld fielen etliche Paare aus, weil entweder Pferd oder Reiter verletzt oder erkrankt waren. Und nachdem die noch vor einer Woche unter Wasser stehenden Wiesen in der Juni-Sonne endlich etwas abgetrocknet waren, schickte Petrus in der Nacht vor dem Turnier eine dicke Gewitterzelle mit viel Regen über den Veranstaltungsort und die Umgebung und wir mussten erstmals zum „Programm B“ greifen: die Prüfungen fanden alle auf dem Reitplatz statt und das Springen wurde wegen des rutschigen Bodens gar abgesagt. Danke an Familie Vanmanshoven, auf deren Hof wir wiederum zu Gast sein durften, für ihr Improvisationstalent. Immerhin mussten wir nicht auch noch ins Trockene flüchten: das ganze Turnier ging bei trockenem Wetter über die Bühne.

 

Am Samstagmorgen starteten leider nur einige wenige Reiter in der Gehorsam-Prüfung. Auf dem kleinen Viereck konnten wir die Trabstangen nicht auslegen, so dass auch hier eine Anpassung am Dressurprogramm nötig war. Da durch die Absage des Springens am Nachmittag Zeit frei wurde, zeigten Monika Heidersberger und ihr Picasso erstmals in fremder Umgebung, was sie in ihren Lektionen in der Freiheitsdressur schon alles gelernt haben. Wir durften eine sehr harmonische Vorführung bewundern.

 

Am Sonntag traf dann eine grössere Anzahl an Reitern und Pferden ein und auf dem Viereck begann die Gymkhanaprüfung. Die erste Herausforderung bestand schon darin, dass kein eigentlicher Reitplatz zum Abreiten zur Verfügung stand und drinnen erwarteten auch noch einige knifflige Aufgaben die Reiterpaare. Vom Ankleiden eines Fussballers über einen Engpass mit riesigem Fussball inkl. Rückwärtsrichten, Holz stapeln sowie dem Fahnentransport oder Bälle in einen offenen Schirm legen erwartete ein bunter Parcours die Starter.

 

Nach dem stärkenden Mittagessen zeigten die Teilnehmer in der Bodenarbeitsprüfung, dass sie zu Hause fleissig geübt hatten. Lustigerweise bereitete ausgerechnet das am meisten gefürchtete Hindernis keine Probleme: alle Pferde stapften locker durch die Gasse mit den Schwimmnudeln, selbst wenn sie vorher den Flattervorhang oder den bunt geschmückten „Wassergraben“ etwas kritisch beäugt hatten. Präzision wurde von den Paaren im Labyrinth oder bei den punktgenauen Übergängen verlangt und zum Abschluss der Prüfung mussten die Pferde beweisen, dass sie gelassen stehen bleiben, während ihre Führperson einen Katalog durchblätterte auf der Suche nach der zugelosten Seitenzahl.

 

Zählen normalerweise die drei besten Resultate aus vier Prüfungen für das Allround-Championat, stimmten die Starter der ausgefallenen Springprüfung zu, den Wertungsmodus anzupassen: es würden alle Reiter in die Wertung kommen, welche mindestens zwei der drei durchgeführten Prüfungen absolviert hatten. Gewonnen wurde die Allround-Wertung von Beatrice Vanmanshoven mit Gabor von Svenstrup, dicht gefolgt von Hans Thierstein und Lena Marti, welche beide mit Drivo am Start waren. Herzlichen Glückwunsch auch allen anderen Platzierten der einzelnen Prüfungen zu ihren Erfolgen. Die Ranglisten und Bilder sind wie immer auf der Homepage aufgeschaltet.

 

Franziska Huber